Drucken und Kopieren auseinanderhalten

Drucken Sie eine unkritische Datei direkt vom Computer und vergleichen Sie sie mit einer Kopie über das Vorlagenglas beziehungsweise den Einzug. Zeigt nur die Kopie eine Linie, gehört die Scanstrecke zu den möglichen Ursachen. Zeigt bereits eine interne Testseite des Druckers denselben Fehler, ist die Datei auf dem Computer als alleinige Ursache weniger wahrscheinlich.

Verwenden Sie möglichst vergleichbare Inhalte und dasselbe geeignete Papier. Eine fast leere Seite neben einem vollflächigen Farbbild erlaubt nur begrenzte Rückschlüsse. Beschriften Sie die Proben mit Datum und dem verwendeten Weg, damit Sie nach einer Änderung nicht versehentlich zwei verschiedene Ausgangslagen vergleichen.

Das Muster beschreiben

Notieren Sie, ob der Fehler längs oder quer zur Papierbewegung verläuft, ob er regelmäßig wiederkehrt und ob eine einzelne Farbe betroffen ist. Prüfen Sie, ob Text allgemein blass oder nur in einem begrenzten Bereich unvollständig ist. Diese Beschreibung hilft bei der Suche nach der passenden Herstelleranleitung.

Ein Foto kann den Fehler dokumentieren, sollte aber keine vertraulichen Dokumentinhalte zeigen. Drucken Sie dafür eine unkritische Probe. Behalten Sie ein Exemplar vor einer Wartung und vergleichen Sie danach dieselbe Art von Ausgabe. So lässt sich erkennen, ob eine Maßnahme tatsächlich geholfen oder lediglich das Fehlerbild verschoben hat.

Papier und gewählte Einstellungen prüfen

Kontrollieren Sie, ob Papierart und Qualitätsmodus zum eingelegten Material passen. Eine sparsame Entwurfsqualität kann blasser aussehen, ohne dass das Gerät defekt ist. Feuchtes, beschädigtes oder ungeeignetes Papier kann ebenfalls die Ausgabe beeinflussen. Verwenden Sie für den Vergleich frisches, für das konkrete Gerät zugelassenes Material.

Prüfen Sie die angezeigten Verbrauchsmaterialzustände, ohne daraus allein eine sichere Diagnose abzuleiten. Ein gemeldeter Füllstand beschreibt nicht jede mögliche Ursache. Bestellen Sie nicht mehrere Komponenten auf Verdacht, bevor Sie das konkrete Modell und den dokumentierten Prüfablauf abgeglichen haben.

Nur die vorgesehene Wartung durchführen

Tintenstrahl- und Laserdrucker verwenden unterschiedliche Verfahren. Eine Düsenprüfung oder Druckkopfreinigung passt nicht pauschal zu jedem Gerät; bei einem Lasergerät kann eine herstellerspezifische Reinigungsseite vorgesehen sein. Starten Sie nur die Funktion, die für das Modell und das beobachtete Muster beschrieben ist.

Wiederholen Sie Reinigungszyklen nicht unbegrenzt. Sie können Verbrauchsmaterial beanspruchen, ohne eine mechanische Ursache zu beheben. Halten Sie die vom Hersteller genannten Grenzen und Wartezeiten ein. Öffnen oder berühren Sie keine Bauteile, für die keine Benutzerwartung vorgesehen ist, und beachten Sie Hinweise auf heiße Bereiche.

Bei einem Scanfehler die richtige Fläche prüfen

Wenn Linien nur beim Kopieren oder Scannen auftreten, prüfen Sie die im Handbuch genannten Glasflächen und Reinigungsmethoden. Ein Dokumenteneinzug kann eine andere schmale Scanfläche verwenden als das große Vorlagenglas. Reinigen Sie nicht mit beliebigen Lösungsmitteln oder direkt aufgesprühten Flüssigkeiten.

Wenn der Fehler nach dem vorgesehenen Ablauf bleibt, geben Sie Modell, Proben, Meldungen und bereits ausgeführte Schritte an den Support weiter. Das ist hilfreicher als eine weitere zufällige Reinigungsfolge. Die Entscheidung für Service oder ein Ersatzteil sollte auf dem reproduzierbaren Muster beruhen, nicht nur auf der allgemeinen Beschreibung „druckt schlecht“.

Quellen und weitere Informationen