Nach Datenbereichen statt nur nach Geräten auflisten
Erstellen Sie eine Tabelle mit Datenbereich, Arbeitsort, zuständiger Person und Sicherungsziel. Ein Eintrag kann beispielsweise laufende Angebote auf dem Bürorechner beschreiben, ein anderer abgeschlossene Projekte auf dem NAS. Ergänzen Sie den letzten geprüften Sicherungszeitpunkt und ob mehrere Versionen aufbewahrt werden.
Markieren Sie Synchronisation ausdrücklich als solche. Derselbe Ordner auf zwei Rechnern kann eine gemeinsame Löschung sofort übernehmen. Er ist deshalb nicht allein durch die doppelte Sichtbarkeit eine unabhängige Sicherung. Prüfen Sie bei Cloud-Dateien außerdem, ob lokale Einträge vollständig heruntergeladen sind oder lediglich Platzhalter darstellen.
Lücken und Abhängigkeiten erkennen
Suchen Sie nach Bereichen ohne Sicherungsziel und nach Zielen, die am selben Gerät hängen. Ein Sicherungsarchiv auf derselben internen Platte schützt nicht vor deren Ausfall. Ein externes Medium, das seit Monaten nicht angeschlossen wurde, enthält möglicherweise nur einen alten Stand. Halten Sie diese Einschränkungen konkret fest.
Notieren Sie auch, welches Konto oder Programm für die Wiederherstellung erforderlich ist. Zugangsdaten selbst gehören in einen geschützten Speicher, nicht in die Übersicht. Ein Verweis auf den Aufbewahrungsort hilft, ohne Geheimnisse unnötig zu verteilen. Bei gemeinsam genutzten Daten muss klar sein, wer diese Informationen im Bedarfsfall verwenden darf.
Die Liste durch einen kleinen Test bestätigen
Wählen Sie aus jedem wichtigen Bereich eine unkritische Datei und prüfen Sie, ob sie am angegebenen Sicherungsziel auffindbar ist. Stellen Sie sie in einen separaten Testordner wieder her. Damit wird aus einer vermuteten Beziehung eine tatsächlich überprüfte. Tragen Sie Ergebnis und Datum ein, statt pauschal alles als gesichert zu markieren.
Aktualisieren Sie die Übersicht nach neuen Projekten, Kontowechseln und Geräteersatz. Sie muss nicht jede einzelne Datei enthalten. Ihr Zweck ist, die grundlegenden Speicherwege verständlich zu halten und Entscheidungen über Löschen, Umziehen oder Ersetzen auf eine nachvollziehbare Grundlage zu stellen.


